Bei NOMOS Glashütte ist sie die heimliche Lieblings-
uhr, und die Gestalter, die für die Marke arbeiten, tragen sie fast alle. Dabei scheint Modell Orion auf den ersten Blick gar nicht so aktuell. Manch einer meint, diese Form längst zu kennen – der Onkel habe doch so eine noch aus den 60er-Jahren, und auf dem Flohmarkt sei kürzlich auch eine solche Uhr angeboten worden. Aber: alles Fehlanzeige. In früheren Jahrzehnten ist etwas wie Orion niemals gebaut worden, nicht so und auch nicht ähnlich. Es sind der Schwung ihres Gehäuses und die Wölbung ihres Glases, die an andere Zeiten
erinnern; es sind ihre Linien, die diese Uhr weicher, emotionaler wirken lassen, die Hand und Arm und Augen schmeicheln. Diese Uhr ist ein Paradebeispiel perfekter Zurückhaltung, sie ist das beste Beispiel dafür, dass NOMOS-Uhren nicht nur verlässliche Zeitmesser sind. Sondern auch Schmuck von der schönsten Art.
Ihren Kurven verdankt Orion auch ihren Namen. Denn von der Seite betrachtet, sieht die linsenförmige Uhr (und erst recht die Version mit gewölbtem Glasboden) aus wie ein Ufo, wie ein Raumschiff, wie Orion eben.
Dank des eleganten Schwungs und der feinen Edelstahl-Lünette wirkt sie noch flacher als andere Handaufzugsuhren von NOMOS Glashütte, nahezu überirdisch flach. Für ihr aufgeräumtes Zifferblatt haben den NOMOS - Gestaltern Meisterstücke von Schülern der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte Pate gestanden. Heraus kam eine sehr moderne Uhr, die klarer, konsequenter, eleganter ist als Uhren, die es früher gab. Und gerade deshalb zeitlos, eine Uhr fürs Leben.
Orion – wie fast alle NOMOS-Uhren unisex – gibt es mit einem Zifferblatt in Weiß (versilbert), in Anthrazit und zartem Rosé. Die Indexe sind versilbert oder vergoldet, die Stahlzeiger rhodiniert, vergoldet oder temperaturgebläut. Alle Orion-Modelle gibt es mit und auch ohne Glasboden, immer sind es jedoch Uhren mit Handaufzug: Ihr Werk ist das klassische (in diesem Fall ließe sich auch einfach sagen: himmlische) NOMOS-Handaufzugswerk.
