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NOMOS, GLASHÜTTE

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03.04.2008 NOMOS
Uhrenbegeisterung ist weiblich
Frauen mögen Uhren, für die man sich nicht schämen muss –

Glashütte, im April 2008. Die Frauen sind’s: Der Trend zur Mechanik, seit Jahren be­sungen, ist nicht nur, aber eben schon zu einem guten Teil ihnen zu verdanken. War Uhrenbegeisterung zwar von jeher grammatikalisch ein Femininum, Frauen jedoch lange ziemlich fremd, ist das nun neu: Immer mehr bewundern auch sie die Kunst, die aus einigen Zahnrädern, Schrauben, Federn und Platinen ein Kaliber bastelt, das Zeit in Stunden, Minuten, Sekunden teilt. Und wer Karriere macht, im Job gut ausse­hen muss oder mag, der braucht eben zum Anzug oder Kos­tüm nicht nur ein paar or­dent­liche Schuhe. Der braucht eine vorzeigbare Tasche, einen schö­nen Kalender, und: Der respektive die braucht auch eine Uhr, für die sie sich nicht schämt.

Und zum Nicht-Schämen reicht es auch bei Uhren nicht, nur hübsch zu sein – aufs In­nenleben kommt es an. Nicht alle Frauen wollen genau wissen, wie es kommt, dass es tickt (und auch nicht alle Männer). Doch dass das, was tickt, etwas Gutes ist, ist schon wichtig. Frauen, die mit der Zeit gehen wollen, tragen natürlich längst eine me­chani­sche Uhr, und umgekehrt wer­den Quarz-Uhren, so glaubt Uwe Ahrendt, Ge­schäftsführer von NOMOS Glashütte, in den nächsten Jahren an Bedeutung verlieren. Auch bei Frauen.

Schon zu Beginn des Jahrtausends wurde längst mehr Geld für mechanische Uhren ausgege­ben als für

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