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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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05.04.2007 NOMOS Made in Glashütte, Germany Herkunftsbezeichnung, Qualitätsmerkmal – und wieso ein Unterlassungsurteil für die Uhrenstadt wichtig ist.
Glashütte ist eine kleine Stadt im Osten Deutschlands, in der seit über 160 Jahren einige der besten Uhren der Welt gebaut werden. Deutschland ist das Land von Volkswagen und Werkbund, von Leitz und Leica, Bosch und Bauhaus. Deutschland, das Land, das man für gute Qualität, Gestaltung, Ingenieurskunst kennt. Made in Glashütte, Made in Germany – beides sind Herkunftsbezeichnungen von Weltruf. Und beide sind geschützt, ein Qualitätsmerkmal wie etwa „Cognac“, „Schweizer Uhren“ oder „Parma“-Schinken. So dürfen nur Uhren, bei denen über 50 Prozent der Wertschöpfung am Uhrwerk vor Ort geschehen, als „Glashütter Uhren“ verkauft werden.
NOMOS Glashütte war die erste Marke, die nach 1990 eine mechanische Uhr mit der Herkunftsbezeichnung „Glashütte“ fertigen konnte. Weil dieses „Glashütte“ so wertvoll ist, trägt NOMOS und tragen auch die anderen Manufakturen vor Ort den Namen der Stadt im Briefkopf: Lange heißt offiziell „A. Lange & Söhne Glashütte i/SA“, die Uhren der Marke Glashütte Original kommen aus dem „Glashütter Uhrenbetrieb“ (kurz: GUB), NOMOS heißt „NOMOS Glashütte/SA“. Auch der größte deutsche Fachhändler für Uhren und Schmuck, das Hamburger Unternehmen Wempe, baut in Kooperation mit NOMOS jetzt Uhren in Glashütte und ist hier mit einer eigenen Firma vertreten: den „Wempe Chronometerwerken Glashütte/SA“.
Nun hat das Landgericht München I Glashütte als Herkunftsbezeichnung abermals gestärkt. Mit – Anfang April noch nicht rechtskräftigem – Endurteil
 Made in Glashütte, Germany: PDF download, 100kb
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