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NOMOS, GLASHÜTTE

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05.04.2007 NOMOS
Uhren im Sinne Beuys
Kann man NOMOS Glashütte in zehn Jahren noch tragen? Von „Made in Germany“, Mode, Zeitgeschmack – und von einer Ewigkeit, mindestens.

Neue technische Raffinessen, herausragend gut gemacht, extrem genau, chronometerverdächtige Kaliber. Eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Uhr – und das für diesen Preis. Dies, zusammengefasst, sind die Ergebnisse der beiden großen Tests, denen sich die 2005 von NOMOS Glashütte entwickelte Uhr unterziehen musste. Schon im Herbst 2005 hatte ein großer Endkundentest stattgefunden, dann, im November 2006, hatte die Zeitschrift „Uhrenmagazin“ nachgelegt und die „Fortentwicklung der Tangente auf höherer Stufe“, so das Blatt, nochmals streng unter die Lupe genommen. Heraus kam eine Lobeshymne über sechs Seiten, Überschrift: „Karrieresprung“.
Derlei und auch Diskussionen in zahlreichen Internetforen, Mund-zu-Mund-Propaganda und eine insgesamt überaus rege Berichterstattung bleiben natürlich nicht ohne Wirkung: Der Tangomat von NOMOS ist ausverkauft, mit wie ohne Datum. Wer jetzt bestellt, bekommt seine Uhr voraussichtlich „irgendwann 2008“, so Chef-Verkäuferin Jana Strauß, 27. Über 1700 Käufer stehen auf der Warteliste – bei derzeit 1700 Automaten pro Jahr. Vor allem der Fachhandel ist wenig erfreut, könnten von den neuen NOMOS-Uhren, die beinahe aussehen wie die klassische Tangente, doch „viel, viel mehr“ verkauft werden, käme aus Glashütte nur mehr Nachschub. „Dabei haben wir unsere Produktionskapazität bereits verdoppelt und werden sie auch weiter steigern.“ Doch auch, wenn NOMOS Glashütte weiter Uhrmacher einstellt, Maschinen kauft, und alles daran setzt, die Schlagzahl zu erhöhen – Manufaktur bleibt eben Manufaktur,

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