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NOMOS, GLASHÜTTE

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Glashütter Dreiviertelplatine, Glashütter Gesperr, Triovis-Feinregulierung, Sonnenschliff auf Sperr- und Doppelrad, Langeleist-Perlage, Glashütter Streifenschliff, temperaturgebläute Flachkopfschrauben – alles da.
Das von NOMOS entwickelte Automatik-Kaliber ist ein großes Werk: Sein Durchmesser beträgt 31 Millimeter. Die Unruh ist wesentlich größer als die vieler vergleichbarer Kaliber. Großes Werk gleich große Ganggenauigkeit, lautet die Regel. Und die Ganggenauigkeit bereits des Prototypen lag unter einer Minute Abweichung pro Woche. Die Höhe des neuen Werkes bleibt mit 4,3 Millimetern dennoch NOMOS-gering – so ist das Höhen-Weiten-Verhältnis des Automaten besonders günstig und die neuen Uhren mit diesem Werk behalten ihre flach-elegante Anmutung.
Je nachdem, ob mit Datum oder ohne, kostet der erste NOMOS-Automat 1480 bzw. 1780 Euro. Damit ist er um rund 50 Prozent teurer als der Handaufzugs-Klassiker Tangente. Drinnen aber, im Innern der Uhr, sorgen fast doppelt so viele Teile dafür, dass alles richtig tickt. Sieben statt vier Gestellteile, 15 neue Räder, eine komplett neue Aufzugsmechanik mit Rotor und Kugellager. Auch der Tangomat hat damit einen echten NOMOS-Preis.

3.863 Zeichen - Abdruck honorarfrei bei Beleg an NOMOS Glashütte/SA



Der erste Automat: PDF download, 28kb