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NOMOS, GLASHÜTTE

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NOMOS hat nach dem Test den Rotor der Uhr etwas leichter gemacht, weil jede Verringerung des Rotorgewichts eine geringere Belastung des Rotor-Kugellagers bedeutet. Und damit eine längere Lebensdauer der Konstruktion: Wenn sie hinfällt etwa, wird eine geringere Masse bewegt, und im Werk kann weniger beschädigt werden. Auch die Stege des Rotors – das, was zwischen den Aussparungen vom Rotor stehen bleibt – sind von nun an etwas flacher. Dies hat neben der Gewichtsersparnis auch jenen Vorteil, dass der Rotor heftige Bewegungen noch besser verträgt: Die Stege können durch leichtes Zurückfedern Stöße besser ausgleichen.
Eine Sache allerdings gab es, die störte viele: Der Tangomat war zu laut, der Rotor schien zu klappern. Der Grund: das Gehäuse. Das Werk an sich ist leise wie das anderer Automaten auch. Die recht großen Gläser auf beiden Seiten dieser Uhr bilden jedoch Resonanzböden, die auch noch so kleine Geräusche verstärken. Die Mitarbeiter der NOMOS-Konstruktionsabteilung fanden folgende Lösung: Der Umfang des Werkes wurde etwas verringert (von 34,65 auf 31 Millimeter Durchmesser), um es mit einem isolierenden Haltering im Gehäuse zu befestigen.
Jetzt ist die Uhr nicht völlig geräuschlos. Aber leise.
Insgesamt gab es nur wenig Kritik an der neuen Uhr. Zwar gab es noch ein paar, die die Bänder nicht so toll fanden, einen, der meinte, die Uhr sei zu groß.

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