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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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Der Tangomat wurde im OP-Saal mehrfach desinfiziert, überquerte auf dem Fahrrad die Alpen, er entging knapp Hurrican Wilma, war Trauzeuge, fiel in einen Springbrunnen, überstand auch all das, und war – angeblich – Auslöser einer Gehaltserhöhung.
Getestet haben sehr unterschiedliche Menschen: Viele Tester waren Ingenieure, andere Handwerker und Universitätsprofessoren, und einige gaben als Beruf einfach nur „Vorstand“ an. Die allermeisten Tester waren Männer, sechs nur Frauen, und im Schnitt waren sie 45 Jahre alt. Ein ausgeprägtes Interesse, ein Faible für Uhren hatten die meisten. Und ebenfalls die meisten waren NOMOS-Fans: Die neue Automatikuhr war nicht das erste Modell dieser Marke. Und fast alle ernteten damit neugierige Blicke.
Nach gut drei Monaten Testzeit zurück in Glashütte, wurden alle Uhren bei NOMOS auf den Prüfstand gestellt. Beim Winkeltest etwa wurde gemessen, in welchem Winkel der Rotor bei gleichmäßiger Drehung der gesamten Uhr steht. Normalerweise gilt: Je steiler ein Rotor steht, desto schwerer fällt es ihm, gute Aufzugleistung zu erbringen. Beim Tangomaten zeigte sich: Dem Rotor fiel das Aufziehen leicht, in eigentlich jeder Lage. Auch während des Tests war der Tangomat bei fast allen Trägern (auch bei ruhigster Lebensweise, auch dann, wenn die Uhr weniger als zehn Stunden täglich getragen wurde) bestens aufgezogen. Das ist wichtig in einer Zeit, da viele viel Zeit bewegungsarm im Büro sitzen.
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