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NOMOS, GLASHÜTTE

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24.03.2005
Der erste Automat
NOMOS Glashütte hat sein erstes Automatikwerk konstruiert und gebaut. Von Frühsommer 2006 an ist der „Tangomat“ im Handel

NOMOS Glashütte ist Manufaktur. Der jüngste der Glashütter Uhrenhersteller bringt Automatikuhren auf den Markt. Das Werk: komplett bei NOMOS Glashütte entwickelt und vor Ort produziert. Für das Unternehmen bedeutet dies den letzten Schritt hin zur Manufaktur.

Innerhalb nur gut eines Jahres hat Mirko Heyne, ein 29-jähriger NOMOS-Uhrmacher, diesen „Meilenstein“ konstruiert und entwickelt. Nicht eingerechnet die Testphase, die im April 2005 beginnt: 250 Uhren, 125 mit, 125 ohne Datum, werden von da an vier Monate lang von Interessenten den Alltagsstrapazen unterzogen und auf den Kopf gestellt, bevor die Testergebnisse die Uhr endgültig marktreif machen.

Ein Automat ist ein Uhrwerk, das sich durch die Bewegungen des Armes aufzieht, ein "sportliches" Kaliber also – doch das NOMOS-Werk ist genügsam: Das Kind in den Schlaf wiegen, mal ordentlich die Suppe umrühren oder eine Mini-Runde Joggen – solcherlei genügt dem neuen NOMOS-Werk fast schon, um genug Kraft zu sammeln. Die Feder im Werk spannt sich, egal, wie man den Arm bewegt; ein Wipp-Mechanismus sorgt dafür, dass der Rotor die Uhr in beide Richtungen aufzieht. Besonderheit bei NOMOS: Der Zentralrotor ist aus Schwermetall und aus einem Stück. Sein Radius ist größer als der Radius vergleichbarer Teile in anderen Automatikuhren, und auch deshalb ist die Aufzugsleistung des