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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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23.03.2005 NOMOS Ohne Abweichung Mirko Heyne ist der Konstrukteur des ersten eigenen NOMOS-Werkes
Gäbe es so etwas bei NOMOS, wäre er der „Mitarbeiter des Monats“: Mirko Heyne, 29. Der Uhrmacher hat den ersten NOMOS-Automaten gebaut, das Werk, welches nun den Hersteller zur Manufaktur adelt, den „Motor“ für eine ganze Reihe künftiger Uhren.
Früher hat Heyne leidenschaftlich gern Cello gespielt. Er wollte zur Bühne, war schon in der Auswahlrunde der Leipziger Schauspielschule. Mehr aus Zufall – „Schicksal“, sagt er – kam es anders: Mirko Heyne wurde der erste Lehrling der wieder gegründeten Manufaktur Lange & Söhne. Schuld daran, dass er bei der Mutter der Glashütter Uhrenindustrie genommen wurde, war sein Opa: Schon mit zehn hatte Mirko Heyne bei seinem Großvater im erzgebirgischen Aue Wecker und Kuckucksuhren zerlegt, diese gereinigt und wieder zusammengebaut. „Seit diesen Tagen“, sagt Heyne, „tickte eben auch das mit den Uhren in meinem Kopf herum.“
Seine innere Uhr scheint laut und immer zu ticken: Daran, dass Mirko Heyne mal zu spät zur Arbeit oder auch nur zum Mittagessen gekommen ist, erinnert sich bei NOMOS keiner. Planen, Ziele verfolgen, zuverlässig sein – dies sind nur einige der Schokoladenseiten, die einem Uhrmacher gut zu Gesichte stehen und die Mirko Heyne in Reinkultur besitzt. Dass er trotzdem auch eine musische Ader hat, nicht „Maschine“ ist, sondern eben Mensch, ist kein Widerspruch, sondern eine ziemlich prima Ergänzung.
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