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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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Auf den Trümmern eines volkseigenen Betriebes, der auf Massenproduktion zielte, sind kleinere, erfolgreiche Unternehmen entstanden. Genauer gesagt, vier Firmen mit fünf Marken. Glashütter Uhren fehlen heute in kaum einem Sortiment renommierter Juwelierläden in London, Paris, Singapur und Abu Dhabi. Glashütte ist also längst nicht mehr nur Provinz. Glashütte ist auch große weite Welt.
Walter Lange, der Urenkel des legendären Begründers der Uhrenindustrie in Glashütte, kehrte nach der Wende zurück hierher, aber auch Pioniere witterten ihre Chance. Halfen mit modernen Mitteln, das kleine Wirtschaftswunder-Ost aufzubauen, ohne dabei die Tradition aus dem Auge zu verlieren. Neben Liebhaberstücken von Lange, für die ein Sammler schon mal soviel bezahlt wie für eine kleine Eigentumswohnung, hat sich vielleicht vor allem eine Uhr bezahlbarer Qualität als Designklassiker etabliert: die vom Bauhaus inspirierte NOMOS.
Das Unternehmen versucht neue Wege zu gehen. Mit nur einer Handvoll Modelle statt ständig neuen Kollektionen. Mit einem Spendenverein für die Opfer der Flut, der Betriebsverkaufsstelle vis-a-vis der alten Uhrmacherschule oder einem Kulturmagazin. Nur zum Beispiel. In einer Region, in der die Uhren ein klein wenig langsamer zu ticken scheinen, gar nicht so einfach. Geht aber.
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