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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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zu lernen. Er arbeitete beim Uhrmacher der Stadt Montpellier, wo er war es unter anderem dafür zu sorgen hatte, dass die Kamin-, Stand- und Turmuhren in den Häusern der alteingesessenen Familien nicht stehen blieben, er hatte sie also regelmäßig aufzuziehen. Das jedoch war kein Job mit Zukunft. „Die Leute haben meist Uhren oder Geld, ganz selten nur beides“, seufzt Albert. Nach dem Abitur machte er im Jura erst eine Lehre als Feinmechaniker, anschließend eine als Uhrmacher. Weil er Deutsch lernen wollte und auch, um ein wenig Mathematik zu studieren („schreiben sie dies lieber nicht, ich habe dies nicht beendet“), kam er nach Dresden, wo er heute lebt. Mit fremden Sprachen hat er kein Problem: Sein Deutsch ist fast perfekt, Bücher liest er stets auf Englisch, und Tschechisch lernt er jetzt.
Seine Arbeitszeit darf Thierry Albert einteilen, wie er mag, und auch sonst genießt der junge Franzose eine ganze Menge Freiheiten, „er hat bei uns Künstlerstatus“, sagt Roland Schwertner, Gründer und Inhaber von NOMOS. Da der Künstler es meist nicht lang aushält, ohne an seinen Erfindungen zu basteln, sind solcherlei Freiheiten für das Unternehmen nicht weiter riskant.
Nicht Sachse, sondern Franzose in Sachsen zu sein, ist für Thierry Albert ein großer, wenn nicht der Vorzug schlechthin. „Franzosen sind hier irgendwie sehr beliebt“,
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