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für Kunst bei NOMOS. NOMOS versucht, sich mit Ankäufen oder einem Katalog ein klein wenig zu revanchieren.

Jetzt aber hat Schmitt in Glashütte ein Meisterwerk geschaffen: den Glashütter Bahnhof. Er hat das große Gebäude im Zentrum der Uhrenstadt ausgekernt und nach seinen Vorstellungen umgebaut. Das Ergebnis ist ein transparentes Haus – viel Einblick, viel Ausblick und eine die Etagen verbindende offene Treppe – überall Weiß und freundliches, helles Grau, Kunst an den Wänden, Kunst am Bau und ein Raum aus Glas. Schmitt hat aufgebrochen, Fenster geöffnet, Decken und Wände eingerissen, denn “Sprengungen erzeugen ein Freiheitsgefühl”, sagt der Künstler. Der Bahnhof ist für ihn nicht in erster Linie ein Bau für die Uhren. Er ist ein Ort für Menschen, die hier arbeiten.

Der Korschenbroicher ist, bei allem Erfolg, alles andere als ein Snob: Den neuen NOMOS-Bahnhof habe er als „Gemeinschaftswerk“ geschaffen (und nun fast geschafft) mit den Handwerkern, Bauarbeitern, den „Jungs von hier“. Dass er aber fast ohne Architekten auskam, dass er mit der Bausumme alle Hoffnungen noch unterbieten konnte – das, klar, freut ihn doch.

Nach der Bahnhofs-Fertigstellung will der Mann mit den raspelkurzen Haaren